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| BVfK warnt vor Billiganbietern bei Neuwagen |
12.11.2005: Deutschlands vermutlich größte Auto-Betrüger sitzen hinter Gittern. Ihre Flucht auf der 750-Tausend-Euro Yacht endete in Aarhus, Dänemark - berichtet ein gut informierter Springer-Journalist.
Betrügerische Anbieter zwischenzeitlich verhaftet!
Damit endet die Neuwagenaffäre, die der BVfK bereits Mitte 2004 enttarnt hatte. Doch keiner wollte es glauben. Weder ein Richter, der aufgefordert wurde, den Ganoven das Handwerk zu legen, noch alte Hasen im EU-Neuwagenhandel, die endlich mal wieder das dicke Geschäfte witterten, noch Schnäppchenjäger voller Gottvertrauen, denen ebenfalls der gesunde Menschenverstand abhanden gekommen zu sein schien.
Die Gläubiger, die Anzahlungen leisteten und Bürgschaften hinterlegten, müssen sich beeilen, ihre Ansprüche zu stellen, wobei Zweifel bestehen, dass es noch einen Cent zu holen gibt. Die Yacht jedenfalls war wohl noch unbezahlt.
Details zu den Ereignissen findet man in der nächsten AutoBild.
Zur Erinnerung
11.10.2004: Seit Juli 2004 tauchen sie auf – die Superneuwagenangebote. 22% auf BMW, Audi und Mercedes, sogar 20% auf einen neuen Porsche – und alles aus deutscher Lieferung (keine EU-Importe)! Doch, was klang, wie ein weiteres Signal des Aufbruchs in die neue Zeit der Schnäppchenjäger, entpuppte sich als dubioses Konzept aus dem Dorfbüro eines Versicherungsvertreters.
Diesen hat der BVfK nun abgemahnt. Der harten Maßnahme mit Androhung einer Unterlassungsklage gingen Wochen intensiver Recherche voraus. Urheber des fragwürdigen Geschäftsmodells, bei dem u.a. hohe Sicherheiten und Verschwiegenheitserklärungen gefordert wurden, scheint eine Firma in der Schweiz zu sein, die an dem Tag (27.07.04) gegründet wurde, als dem BVfK erstmals die erstaunlich günstigen Angebote zur Prüfung vorgelegt wurden.
Die nun Abgemahnten wurden mehrfach um klärende Stellungnahmen gebeten, doch keine Anfrage wurde beantwortet. Ebenso wurde bis heute kein Auto geliefert, geschweige denn, ein verbindlicher Produktions- oder Liefertermin für eins der mehreren hundert bestellten Fahrzeuge mitgeteilt.
Um weiteren Schaden von Händlern und Kunden abzuwenden, hat der BVfK daher die Notbremse gezogen. Dazu BVfK-Vorstand Ansgar Klein: "Wir fördern den harten Wettbewerb um die attraktivsten Angebote. Das entspricht den Bedürfnissen der Marktveränderung weg von den Kartellen. Gleichzeitig wird das Neuzeitcredo „Geiz ist geil“ immer mehr wichtigen Bedürfnissen, wie Zuverlässigkeit und Seriosität vorangestellt. Reisebüros und Versicherungsvertreter sind keine Autohändler. Solche Angebote sind wettbewerbswidrig und richten Schaden beim sorgfältigen Kfz-Händler an."
Weitere Infos beim BVfK in Bonn:
Tel.: 0228 318255
Fax.: 0228 318254
Mail: info@bvfk.de
www.serioese-autohaendler.de.
Sollten Sie weitere Fragen haben, zögern Sie nicht, uns eine entsprechende e-Mail zu senden.
Richten Sie Ihre Fragen bitte an: info@freier-kfz-handel.de
oder rufen Sie uns an: 02 31 / 806 805.
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